Für die Nachfrage nach Reinigungsleistungen am deutschen Markt gibt es die deutlich steigende Tendenz, „ergebnisorientiert" zu arbeiten. Generell gilt es dabei, sich nicht schlicht an festgelegten Intervallen zu orientieren, sondern an tatsächlich anfallenden Arbeiten und so eine deutlich höhere Effizienz zu erzielen. (Die ergebnisorientierte Reinigung ist nicht möglich in hygienisch sensiblen und Reinraumbereichen oder auch bei speziellen Oberflächen.)

 

Statt in einem Leistungsverzeichnis werden bei der EOR die gewünschten Reinigungsergebnisse in sogenannten "Service-Level-Agreements" für bestimmte Raumarten/Benutzergruppen beschrieben.

Das Ziel ist ein Reinigungsergebnis, das besser auf das Benutzerverhalten im Objekt abgestimmt ist (Bedarfsorientierung). Das Konzept der EOR erfordert bei allen ein Umdenken. Die Reinigungskräfte benötigen einen anderen Blickwinkel für ihre Arbeit. Der Kunde/Ansprechpartner, bisher gewohnt nach eingekauften Stunden starr nach Leistungsverzeichnis zu kontrollieren, nimmt jetzt eine Ergebnisbeurteilung vor. Der Dienstleister muss eigenverantwortlich mit dem Budget umgehen, um alle Service-Levels zu erreichen. Was wann mit welcher Methode bearbeitet wird, ist Sache des Dienstleisters.

 

Vorgehensweise EOR

  • gemeinsame Festlegung der Service-Levels
  • Vereinbarung von Reaktionszeiten
  • Schulung der Ansprechpartner des Kunden
  • Intensive Schulung der Servico- Mitarbeiter im Objekt
  • Steigerung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter
  • Abstimmung der einzusetzenden Geräte und Materialien
  • Implementierung von Qualitätsmessverfahren (zum Beispiel mit der Service-App @lly)
  • Gemeinsame Qualitätskontrollen (vor allem zu Beginn) um subjektives Reinigungsempfinden aufeinander abzustimmen
Vebego Servico AG
Servico FM Hago Servico HDG
Eccos Servico EDA HCS